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Kulinarisches Schweiz

Nach einem vergleichsweise mit deutschen Verhältnissen gewöhnlich Frühstück aus Fruchtjoghurt, sowie Brötchen mit Marmelade gibt es zum Vormittagssnack das erste Highlight des schweizerischen Essalltags.
Sogenannte"Gipferl" werden aufgrund des Dialekts in der Schweiz so ausgesprochen. Eigentlich heißt es in Deutschland "Hörnchen", bzw. in Österreich "Kipferl". Bei diesem Gebäck handelt es sich um ein Hörnchen, welches mit verschiedenen Dingen, z. B. Sesam, bestrichen werden können, nachdem ihn zuvor eine Dusche aus rohem Ei verpasst wurde. Dazu serviert wird meist ein "Cafe Creme". Hierbei handelt es sich um einen, wie der Name schon sagt, Kaffee, der mit Sahne serviert wird. Auf Bestellung kann er auch mit Milch serviert werden.
Zu dem Getränk müssen aber nicht zwangsläufig "Gipferl" geliefert werden. Schweizer Konditoreien sind für ihre vielen unterschiedlichen Plätzchen berühmt. So zum Beispiel Husarenkrapfen. In einem sternförmigen Keks befindet sich gewöhnlich eine Füllung aus Marmelade. Doch nicht nur das kleine Süßgeback ist bei den Schweizern beliebt, sondern natürlich auch Schokolade. Die Herrstellung von Schokolade besitzt in der Schweiz eine sehr lange Tradition. Die Geschmäcker sind in der Schweiz verschieden. So wird sich in der französischsprachigen Schweiz die dunkle Schokolade bevorzugt, hingegen in der deutschsprachigen Schweiz verkauft sich Milchschokolade besser. Doch egal welchen Geschmack die Schokolade hat, eins haben alle gleich, die Tafelform. In Deutschland wird er auch so genannt, doch eigentlich heißt er bei uns "Quarktorte", der "Käsekuchen".In der Schweizer Variante befindet sich tatsächlich echter schweizer Käse, wie zum Beispiel der aus sehr großen Stücken gemachte Emmentaler. Doch der mit Abstand beliebteste Käse der Schweizer wird in den Waadtstädter Alpen hergestellt, der "Gruyere". Überregional bekannt sind Käsesorten aus der französischen Schweiz, z. B. das legendäre "Käsefondue", welches aus Waadtstadt kommt.
Traditionell gibt es in der Schweiz unzähige Brotsorten, doch meist ist ihre Bekanntheit lokal begrenzt. In abhängigkeit von Klimafaktoren oder Vorlieben der jewaligen Bürger, ist jedes Brot unterschiedlich. Während im französischen und italienischen Teil eher helles Brot bevorzugt, lassen sich die Bewohner des deutschen Teil eher dunkles Brot schmecken.
Im Südwesten der Schweiz liegt das Kanton Wallis. Das dortige Brot ist rund und wird vorwigend aus Roggen hergestellt, dem einzigen Getreide, das in Schweiz wächst.



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